Pyrolyseanlage in Unterknöringen soll möglichst lange weiter betrieben werden

Müllpyrolyseanlage des Landkreises in Burgau (c) Landkreis Günzburg

Die Tendenz im Werkausschuss des Kreistags war eindeutig: Die Kreisräte wollen die Pyrolyseanlage im Burgauer Stadtteil Unterknöringen möglichst lange weiter betreiben. Limitierender Faktor ist neben der Technik auch das Deponievolumen für den anfallenden Schwelkoks. Es könnte in fünf bis sieben Jahren aufgebraucht sein.

Daher habe ich dafür plädiert, eine Schwelkoksnachverbrennung technisch und wirtschaftlich zu untersuchen und auch im sogenannten Überlappungsbereit der Deponie zusätzliches Volumen zu erschließen. Damit ließe sich die Restlaufzeit mindestens verdoppeln.

Arbeitsplätze (41 hoch qualifizierte Techniker- und Verwaltungskräfte stehen zur Disposition), Entsorgungssicherheit und kein Mülltourismus in andere Landkreise sind die tragenden Motive dabei. Das sieht die Mehrheit des Ausschusses wohl genauso. Den Stilllegungsszenarien der Verwaltung zum 31.12.2025 wollte niemand so recht folgen.

Bericht der Günzburger Zeitung zur Sitzung

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