Johannisempfang der IHK Schwaben

Dr. Kirchner beim Johannisempfang über ethische Führungskultur

Zu ihrem traditionellen Johannisempfang lud die IHK wieder in den Kaisersaal Wettenhausen. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Festvortrag von Dr. Baldur Kirchner, Ettenbeuren, unter dem Titel "Eigenwürde und Fremdwürde - Postulate einer ethischen Führungskultur".

Zunächst begrüßte IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton die Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung. Nach seiner Auffassung regierten in Deutschland derzeit die drei großen PPP: Populismus, Partikularinteressen und Panik. Er stellte dem einen Ansatz entgegen, der die deutschen Unternehmen so erfolgreich gemacht haben - Pragmatismus.

Der Festredner Dr. Baldur Kirchner spannte in seiner kurzweiligen und dennoch tief greifenden Rede einen Bogen vom Ursprung des Begriffs "Führen" bis hin zu Franz von Assisi. Anleihen nahm er bei griechischen Philosophen genauso wie bei Benedikt von Nursia. Er führte den Anwesenden vor Augen, dass zunächst ein Selbstwertgefühl Ausgangspunkt sei. Es komme auf die Wertschätzung, aber auch auf Emotionalität an. Dabei sei es auch wichtig, Grenzen zu setzen und auch Nein zu sagen. Für ihn sei gute Führung nur bedingt erlernbar, so Dr. Kirchner, denn dafür gibt es keine Prüfungen, genauso wie etwa für die Elternschaft. 

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit zu guten Gesprächen im Kreuzgang des Klosters.

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Kiermasz@Twitter