CSU Burgau beschäftigt sich mit Zukunftsperspektive der Pyrolyseanlage Knöringen

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Die Deponiekazität im Bauabschnitt IV ist begrenzt. Bis ca. 2024 kann hier noch Schwelkoks aus der Pyrolyseanlage abgelagert werden. Wie soll es mit den Abfallwirtschaftsanlagen in Unterknöringen weiter gehen?

Die CSU Burgau hat sich zu diesem Thema einen fachkundigen Referenten eingeladen. Karl Schmid, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises, zeigte die Möglichkeiten auf und stellte sich den Fragen des Ortsverbands.

Nach einleitenden Worten von Gerhard Klessen, CSU-Ortsvorsitzender von Burgau, stellte Karl Schmid die Handlungsoptionen dar. Diese reichen vom Aufgeben der Anlage nach Erschöpfung der Deponiekapazität ("Wir fahren unseren Müll dann nach auswärts") bis zu einem Bioenergiezentrum als Ergänzung des jetzigen Standorts. 

Intensiv debattierten die Kommunalpolitiker die Vor- und Nachteile aller Lösungen. Wichtig ist den Burgauern dabei die Akzeptanz aller Konzepte bei der Bevölkerung. Schließlich kämen Verkehr und Emissionen auf die Bevölkerung zu. Erinnert wurde auch an die Rekultivierungsverpflichtung. Zunächst soll eine Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden, um die offenen technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen zu klären.

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Kiermasz@Twitter